Zweite Herren gewinnt Punkt in Großenheidorn
In der Landesliga sicherte sich die zweite Herren mit einem 23:23 (10:14) bei MTV Großenheidorn III einen verdienten Punkt – dank einer starken Moral in der Schlussphase.
Sehnde erwischte keinen guten Start und lag früh mit 2:8 zurück. Gegen die kompakte Abwehr der Gastgeber tat sich der Angriff zunächst schwer. Nach einer Auszeit kämpfte sich das Team jedoch Schritt für Schritt heran und verkürzte bis zur Pause auf 10:14.
Auch in der zweiten Halbzeit lief Sehnde lange einem Rückstand hinterher. Doch die Mannschaft blieb ruhig, steigerte sich defensiv deutlich und kam über Tempo-Gegenstöße zurück ins Spiel. In den letzten Minuten zeigte Sehnde großen Kampfgeist: Vom 18:23-Rückstand (57.) arbeitete sich das Team Tor um Tor heran. Nach dem Schlusspfiff verwandelte Niclas Stuber nervenstark einen Siebenmeter zum umjubelten 23:23-Ausgleich.
Dank einer starken Moral und einer Leistungssteigerung in der Abwehr belohnte sich Sehnde am Ende mit einem wichtigen Auswärtspunkt.
Für Sehnde spielten: Jannis Fuchs und Wanja Boehnke im Tor; Niclas Stuber (6/4), Marcel Ketteniss, Jan Schridde, Louis Tumm, Patrick Pelzer (alle 3), Max Böttger, Mathis Kirste (je 2), Torben Kulisch (1), Stefan Fricke, Jonah Trips und Henrik Söchtig.
Männliche C1 sichert sich Arbeitssieg nach Fehlstart
Der TV E. Sehnde sichert sich beim Garbsener SC einen 41:35-Arbeitssieg, musste dafür aber hart arbeiten. Der Start wurde komplett verschlafen: Viele Fehlwürfe und eine unsortierte Abwehr sorgten schnell für einen 0:5-Rückstand. Doch das Team kämpfte sich zurück. Das Highlight der ersten Hälfte setzte Leif Ziegner, der mit dem Halbzeitpfiff einen direkten Freiwurf zum psychologisch wichtigen 20:21-Anschlusstreffer im Tor unterbrachte.
Die zweite Hälfte begann mit einem Schock: Hannes Drews sah in der 32. Minute die Rote Karte. Doch statt zu resignieren, ging ein Ruck durch die Mannschaft („Jetzt erst recht“). Angetrieben von diesem Willen und einem überragenden Leif Ziegner (17 Tore) drehte Sehnde das Spiel und ließ sich die Führung nicht mehr nehmen. Am Ende wurde der Sieg mit 35:41 sogar noch recht deutlich.
