1892/1893
Aus Begeisterung am Turnen fand sich eine kleine Gemeinschaft von Bürgern zusammen, um die Idee des Turnvaters Jahn auch in Sehnde in die Tat umzusetzen.

1894
Im Oktober gaben sich die Turnbrüder eine Satzung und eine Turnordnung. Damit war die Gründung unseres heutigen Vereins vollzogen. Die Turner der ersten Stunde waren: Heinrich Harpke, Gustav Wiebrock, ?. Tunert, W. Krüger, A. Wolff, H. Kornacker und H. Osterwald.

1904
Im Sommer stifteten die Frauen und Turnerinnen eine Fahne mit der Inschrift: „Ein freies Volk voll Einigkeit und Kraft sei Panier der Deutschen Turnerschaft“. Das nunmehr altehrwürdige Vereinssymbol begleitet uns noch heute bei besonderen Anlässen.

1914/1918
Durch den Ersten Weltkrieg kam das Vereinsleben zum Erliegen.

1919
Bei Wiederaufnahme des Turnbetriebs nach dem Krieg war der Verlust von 18 Turnbrüdern zu beklagen: Heinrich Gremmel, Wilhelm Hoffmann, Hermann Sachteleben, Franz Reher, August Holzkamp, Otto Rühmkorf, Wilhelm Hasenbein, Karl Amme, Fritz Plinke, Karl Schabram, Wilhelm Schröter, August Kornacker, Gustav Hartwig, Ewald Hapke, Ernst Wittenberg, Ludwig Stamme, Friedrich Oelkers und Fritz Berger jun.. „Mit Gott“ so begann am 12. April das erste überlieferte Protokollbuch. Es wurde geturnt und Fußball gespielt. Die Fußballabteilung musste aus verbandsrechtlichen Gründen als „Sportfreunde des MTV – Eintracht Sehnde“ mit eigener Satzung auftreten. Das Programm zur „Jugendpflege“ wurde beschlossen. Im September wurde das 25-jährige Jubiläum gefeiert.

1920
Neben dem normalen Sportbetrieb wurden auch Vereinsvergnügen mit Schauturnen ausgerichtet. Die Eintrittspreise betrugen damals 2,00 Reichsmark für Erwachsene und 1,00 Reichsmark für Kinder. Als Tanzgeld für Damen 2,00 Reichsmark und für Herren 3,00 Reichsmark zu entrichten. Für eine straffe Vereinsführung sprach der einstimmige Beschluss: Wer nicht zum Turnen erscheint, wird als Mitglied gestrichen! Die Fußballspieler „Sportfreunde des MTV Eintracht Sehnde“ lösten sich vom TVE. Dieses führte zur Gründung eines neuen Vereins in Sehnde.

1921
Bisher hatte man die Beiträge an den jeweiligen Zusammenkünften kassiert. Auf Versammlungsbeschluss soll nun ein Bote die Aufgaben übernehmen. Die Gebühr betrug hierfür 25,00 Reichsmark. Angaben über Fristen und Beitragshöhe liegen nicht vor. Bei einem Vereinsvergnügen am 18.09 wurde das Eintrittsgeld für Damen auf 4,00 Reichsmark und für Herren auf 5,00 Reichsmark festgesetzt.

1923
Aufzeichnungen besagen, dass der Monatsbeitrag den Kosten eines Glases Bier entsprochen haben soll. Zu diesem Zeitpunkt begann die Inflation (Die Preisangabe fehlt leider)

1924
Nach einer längeren Unterbrechung des Sportbetriebes rief Turnwart Nolle wieder zu Aktivitäten auf: 33 Mitglieder folgten diesem Ruf. Von nun an ging es stetig aufwärts. Die Mitgliedsbeiträge wurden erneut festgesetzt, und zusätzlich mussten für unentschuldigtes Fehlen 25 Pfennig, für Zuspätkommen 10 Pfennig „Strafe“ gezahlt werden. Gleichzeitig wurde die Mitgliedschaft in der „Deutschen Turnerschaft“ beantragt. Auszug aus dem Protokollbuch vom 07. Juli 1924: Ein Mitglied, welches über die Vorgänge in unseren Versammlungen dritten Personen gegenüber Angaben macht, wird sofort – wer er auch sei – aus dem Verein gestoßen.

1925
Der Mitgliederstand wies 52 Turner, 58 Passive und 32 Knaben auf. Eine Damenabteilung (21 Turnerinnen) sowie eine Faustballabteilung (Herren) wurden gegründet. Zur Teilnahme am Bezirk-Turnfest in Lühnde erfolgte der Abmarsch um 6 Uhr morgens. Im September fand ein Sportfest in Sehnde mit dem „Hermannslauf“ statt.

1926
Friedrich Winnefeld sen. wurde 1. Vorsitzender. Von nun an schloss jede Sitzung mit einem Turnerlied. Erstmals kommt es zur Vorlage eines Haushaltsplans. Die erste Himmelfahrtstour wurde erwähnt (Hildesheim – Bad Salzdetfurth). Hermann Köhler gründete eine Schwimmabteilung. Das Vereinsabzeichen wird eingeführt. Ein gemeinsamer Antrag des „Arbeiter Turnvereins“, „Spiel und Sport“ und „MTV Eintracht Sehnde“ wurde an die Gemeindeverwaltung Sehnde gerichtet.
Zwecks:
1. Erweiterung des Sportplatzes (Ladeholz)
2. Bau einer Badeanstalt
3. Bau einer Turnhalle
Am Kanal bei Kilometer 14,5 baute MTV Eintracht eine Badeanstalt.

1927
Teilnahme an den Reichs-Jugend-Wettkämpfen. Gründung einer Ruderabteilung durch Georg Mensing und Kauf eines Bootes für 350,00 Reichsmark. Erstmalig wurde zum Erwerb des Reichssportabzeichens aufgerufen.

1928
Auftritt eines eigenen Musikzuges. Errichtung einer neuen Badeanstalt am Kanal durch die Gemeinde Sehnde. Der Bau eines neuen Sportplatzes (das heutige Waldstadion) in der Gemeinde ermöglicht die Durchführung des Bezirks-Turnfestes.

1929
Teilnahme am Bezirks-Turnfest in Algermissen. Ein Gau-Turnfest wurde in Sehnde durchgeführt. Gründung einer Handballabteilung. Der Verein bot folgende Aktivitäten an: Turnen männlich und weiblich, Faustball, Schwimmen, Rudern, Handball, Gymnastik, Volkstanz mit Musikgruppe, Keulenschwingen für Damen und Leichtathletik. Zur Mitgliedschaft im Verein musste folgende Bedingung erfüllt werden: Schriftliche Antragsstellung unter Benennung eines Bürgen! Nach Ablauf einer Probezeit wurde in der nächsten Monatsversammlung über den endgültigen Beitritt entschieden.

1930
Die „Sehnder Zeitung“ (Herzberg) wurde als Vereinsorgan empfohlen. Himmelfahrtwanderung im Ith, Teilnahme am 25-jährigen Stiftungsfest des Bermannvereins „Glück Auf“ und am Bezirks-Turnfest in Hohenhameln. Durchführung der Reichs-Jugend-Wettkämpfe in Sehnde (fast alle ersten Plätze gingen an den TV Eintracht) und Veranstaltung eines Theaterabends. Eine besonders hohe Teilnehmerzahl von 53 Aktiven war beim Jahres-Abschluss-Schwimmen am Start.

1931
Bei der Generalversammlung wurden sieben Personen in den Gesamtvorstand gewählt. Der Verein beteiligt sich mit acht Bausteinen an der Errichtung des Borsumsaals der Kirchengemeinde. Teilnahme am Schwimmfest in Harsum und am Steinhuder-Meer-Schwimmen sowie beim Bezirks-Sportfest in Algermissen. Wegen eines Umzuges trat der 1. Vorsitzende Fr. Winnefeld zurück. Die „Deutsche Turnerschaft“ rief zum freiwilligen Arbeitsdienst auf, zwecks Bereitstellung von 20.000 Reichsmark für arbeitslose Turnbrüder.

1932
Das Amt des 1. Vorsitzenden nahm jetzt Ludwig Stiltz ein. Die Wasserball –Mannschaft wurde Kreismeister, die Handballer Bezirksmeister, desgleichen die 1. Mannschaft im Faustaball. Die Läufer-Staffel mit Wagner, Pohle, Sandvoß, Stiltz siegte beim Bezirks-Sportfest in Algermissen. Vier Teilnehmer starteten beim Langstreckenschwimmen im Steinhuder Meer. Otto Naundorf wurde zweiter über 3.400 Meter in 53:00,00 Minuten. H. Meyer und H. Knigge belegten als 19. bzw. 21. hervorragende Plätze. Beim Weser-Strom-Schwimmen erreichte Otto Naundorf mit 25:30,00 Minuten den 1. Platz. Die 4 x 50 Meter Freistilstaffel wurde Bezirksmeister. Die Gemeindebadeanstalt entsprach nicht mehr den Regeln des Sportbetriebes, so dass neue Pläne für eine vereinseigene Anlage erörtert wurden.

1933
Die „Deutsche Turnerschaft“ stand hinter den Zielen der „Nationalen Regierung“. Deshalb wurde „Wehrsport“ in den Vereinen eingeführt. Ferner waren Pflichtturnjahr, Gleichtracht und „Arierparagraph“ zu beachten. In der Hauptversammlung wurde Ludwig Stiltz zum 1. Vorsitzenden ernannt. Jüdische Mitglieder mussten aus dem Verein ausgeschlossen werden. Daraufhin legten Ludwig Stiltz und der 2. Vorsitzende Ferdinand Eisner am 31. Mai ihre Ämter nieder. Bei der nächsten Zusammenkunft am 4. Juli trat L. Stiltz aber wieder als 1. Vorsitzender an. Die Badeanstalt wurde den Forderungen des Verbandes entsprechend ausgebaut.

1934
Der 1. Vorsitzende wurde nun „Vereinsführer“ genant. Auf Grund der politischen Lage war ein erheblicher Rückgang in der Mitgliederschaft zu verzeichnen. Die Turnerinnenabteilung verzeichnete eine Schrumpfung auf drei Personen. Totale Ebbe in der Vereinskasse. Um den Sportbetrieb wieder zu beleben, wurden umfangreiche Werbeaktionen durchgeführt: z.B. eine Werbewoche „Gesunde Frauen durch Leibesübungen“. Einladungen gingen an alle Parteiorganisationen.

1935
Die Werbung hatte Erfolg: Die Damenabteilung zählte wieder 30 Aktive. Der Kassenbericht wies Einnahmen von 485,86 Reichsmark, sowie Ausgaben von 344,26 Reichsmark und damit den Bestand von 141,60 Reichsmark auf. Die Einheitssatzung für die dem „Reichsbund für Leibesübungen“ angeschlossenen Vereine wurde eingeführt. Bei allen Veranstaltungen kam es zur Sammlung eines „Sportgroschen“ für die Olympischen Spiele in Berlin.

1936
Bei der Generalversammlung wurde der Mitgliederstand bekannt gegeben: Passive Mitglieder: 23, Turnerinnen: 37, Turner: 23, Jugendturnerinnen: 14, Jugendturner: 7, Mädchen: 18, Knaben: 23. Gesamt 145 Mitglieder. Der „Führungsstab“ setzte sich aus folgenden Positionen zusammen: „Vereinsführer“, Stellvertreter, Oberturnwart, Kassenwart, Schriftwart, „Führerin der Frauen“ und dem „Dietwart“. Dem „Führerring“ gehörten an: Geschäftsführer, 2. Kassenwart, Männerturnwart, Frauenturnwart, Jugendwart, „Volkswart“, Spielwart, Schwimmwart, Werbewart, Gerätewart. Diese Versammlung hatte am 18. Januar 1936 stattgefunden. Danach endete die Niederschrift von Protokollen. Durch die zwangsweise Eingliederung in staatliche Verbände und Organisationen (die ihre eigene Satzung hatten) kam das Vereinsleben zum Erliegen. Dadurch wurden die bisherigen Vereinssatzungen durch staatliche Reglementierungen außer Kraft gesetzt.

1949
Nach einer vorbereiteten Turnersitzung Ende 1948 fand am 25. Februar 1949 die erste Jahreshauptversammlung nach dem Kriege statt. Dazu mussten Genehmigung und Bestätigung von der britischen Militärregierung eingeholt werden. Zum 1. Vorsitzenden wurde Friedrich Winnefeld sen. gewählt. Der Vorstand bestand aus acht Personen; und weitere zehn Mitglieder gehörten dem „Erweiterten Vorstand“ an. Da die bisherigen Sportstätten nicht benutzt werden konnten, wurde der Turnbetrieb durch Entgegenkommen der Direktion der Kali-Chemie (Ehrenmitglied Direktor Reinhold Schmidt) im Mischdüngerschuppen wieder aufgenommen. Die Handball-Mannschaft des „Spiel und Sport“ (SuS) trat geschlossen zum TVE über. Der Spiel- und Sportbetrieb wurde im Waldstadion, das Schwimmen im Waldbad durchgeführt. Das Bad wurde 1938 erbaut und galt Jahrzehnte als schönste Anlage dieser Art in der Region. Eine große Werbeveranstaltung wurde durchgeführt, und die Beschaffung des jetzigen Vereinsemblemes beschlossen.

1950
Erste Erfolge beim Sportfest in Lehrte und der Handballmannschaft waren zu verzeichnen. Fünf Damen des TVE nahmen am Landesturnfest in Verden teil. Außerdem waren hervorragende Leistungen bei den Sportfesten in Rethmar, Lehrte und Haimar zu verzeichnen: z.B. 1. Platz beim Waldlauf in Lehrte und 2. Platz der Staffel in Rethmar.

1951
Als Ausgleich zum Schwimmen, wurde im Winterhalbjahr zunächst im heute noch bestehenden Naturfreundeheim am Ladeholz, und später im Vorraum der Gastwirtschaft „Zur Erholung“ (Carl Ehlers) Tischtennis gespielt. Im Zuge eines Sportfestes kamen auch die Kreismeisterschaften der Leichtathleten durch den TVE zur Ausrichtung.

1952
Teilnahme des TVE am Kinder-Mannschaftsturnen in Lehrte, Staffellauf Burgdorf – Lehrte, Ausrichtung des Kreis-Turn- und Sportfestes und der Bundesjugendwoche in Sehnde mit einem 10 x 500 Meter Staffellauf. Hierfür wurde ein Wanderpokal vom MTV Rethmar gestiftet, den der TVE gewann. Zum erstenmal mussten sportärztliche Untersuchungen für Jugendliche durchgeführt werden. Beim Kreisturnfest in Lehrte gab es zweimal den 1. Platz im turnerischen Mehrkampf und weitere gute Platzierungen für den TVE.

1953
Zur Hauptversammlung erschienen 53 Mitglieder und 58 Gäste. Der 1. Vorsitzende Fr. Winnefeld sen. und Emil Wagner als Schatzmeister traten aus gesundheitlichen Gründen zurück. Ihnen folgten Fr. Winnefeld jun. als 1. Vorsitzender und Helmut Götz als Kassenwart nach. Die Zurückgetretenen wurden zum Ehrenvorsitzenden bzw. zum Ehren-Schatzmeister ernannt. Die Himmelfahrtstour führte mit dem Bus in den Deister. Hermann Bajorath gründete einen Spielmannszug mit sechs Flötisten und drei Trommlern. Teilnahme der Leichtathleten an den Kreismeisterschaften in Lehrte. 13 Mitglieder fuhren zum Deutschen Turnfest nach Hamburg.

1954
Der Haushaltsplan wurde in der Hauptversammlung auf 1.500 DM festgesetzt. Auf Anregung des Oberturnwartes Ewald Wiegand wurde im TVE erstmals Rosenmontag gefeiert. Im April Rücktritt des 1. Vorsitzenden Fr. Winnefeld jun.. Karl Meyer übernahm kommissarisch dieses Amt. Ausrichtung des Kreis-Turn- und Sportfestes in Sehnde. Die Handballabteilung feierte ihr 25-jähriges Jubiläum, und der Verein bestand jetzt 60 Jahre. Das Vereinsjubiläum wurde gleichzeitig mit der Einweihung der Turn- und Festhalle (am Papenholz) gefeiert. Zusätzlich gab es einen großen Festumzug durch Sehnde mit zahlreichen Gastvereinen.

1955
Zwischenzeitlich war die Mitgliederzahl von 269 auf 439 gestiegen. Erstmals taucht die Funktion eines Sozialwartes auf (Friedrich Lücke). Teilnahme am Landesturnfest in Göttingen und am 50-jährigen Jubiläum des Sehnder Bergmannvereins. 150 Aktive des TVE waren beim Kreis-Sportfest in Sehnde dabei. Zum Staffellauf quer durch Sehnde traten folgende Mannschaften an: MTV Ilten, SuS Sehnde, MTV Rethmar, MTV Evern, Germania Dolgen, und TVE Sehnde. Sieger TVE, gleichfalls auch Sieger beim Lauf „Quer durch Burgdorf“. Aufstieg der Handballer in die Bezirksklasse.

1956
Unter dem neuen 1. Vorsitzenden Gerd Huke wurde die alte Vereinssatzung von 1935 überarbeitet und als neue, 25 Paragraphen umfassende, genehmigt. Erstmalig wurde ein Ehrenrat ins Leben gerufen: Vorsitzender Fr. Winnefeld sen., Beisitzende Elisabeth Meyer (Apotheke) und Reinhold Schmidt, Ersatz: Karl Meyer und August Tramm. Die Kreismeisterschaften der Leichtathleten und die Bundesjugendspiele fanden in Sehnde statt. Teilnahme des TVE am Bezirks-Turnfest in Dannenberg und am Kreis-Turnfest in Großburgwedel. Die Handballer errangen den Meistertitel der Heidestaffel-Süd. Fachzeitschriften für diverse Sportbereiche wurden erstmals bezogen.

1957
Gerd Huke wurde in der Hauptversammlung als 1. Vorsitzender bestätigt. 2. Vorsitzender Helmut Hoffmann. 1. Kassenwart: Helmut Götz. Schriftwart: Werner Brandt. Teilnahme des TVE am Kreis-Turnfest in Dolgen, Staffellauf in Groß Lobke, Sportfest der „Bermännischen Berufsschule“ Sehnde und „Tag der Heimat“ in Sehnde mit Festumzug. Leider musste die 1. Herrenmannschaft Handball aus finanziellen Gründen aus der Heideliga zurückgezogen werden und löste sich infolgedessen auf. Der Vorstand beschloss die Monatsversammlung abzuschaffen.

1958
Um den Sportbetrieb aufrechtzuerhalten, beschloss die Jahreshauptversammlung eine Beitragserhöhung. Elf TVE-Mitglieder nahmen am Deutschen Turnfest in München teil.

1959
Der TVE Sehnde richtet einen Turnvergleichskampf mit TV Kleefeld und TSV Anderten aus. Vereinsabzeichen aus Stoff zum Aufnähen wurden eingeführt. Gründung des Jugendspielmannszuges durch Fritz Wagner und Alfred Guß. Stabführer und Ausbilder für Trommler A. Guß, für Flöten Musiklehrer Schön.

1960
Die Jahreshauptversammlung wählte Gerd Huke zum 1. Vorsitzenden, Horst Brandt zum 2. Vorsitzenden, Helmut Götz zum Schatzmeister und Egon Wolter zum Schriftführer. Die Rosenmontagsfeier wurde erstmalig durch Elferrat und Funkmariechen attraktiver gestaltet. Teilnahme am Landesturnfest in Oldenburg. Ein Faustballturnier und ein Vereinssportfest wurden ausgerichtet.

1961
H. Brandt wurde zum 1. Vorsitzenden und Ewald Wiegand zum 2. Vorsitzenden gewählt. Schriftführer und Kassenwart blieben im Amt. E. Wiegand blieb Oberturnwart. Der Verein zählte 350 Mitglieder. Veranstaltungen: Kreis-Turntag in Burgdorf, Kinderturnfest in Großburgwedel, Kreis-Turn- und Sportfest in Hänigsen, Faustball-Pokalturnier in Sehnde und Turnvergleichswettkämpfe mit TV Erkrath. Der Spielmannszug tritt bei besonderen Anlässen von Vereinsmitgliedern (z.B. Goldene Hochzeit und ab 65. Geburtstag) auf. Erstmalig wurde ein Lampionumzug für Sehnder Kinder unter Führung des Spielmannzuges durchgeführt.

1962
Keine Änderung in der Vorstandsbesetzung. In den Ehrenrat wurden gewählt: F. Winnefeld sen. (Ehrenvorsitzender), R. Schmidt, E. Wagner und F. Lampe. Zum zehnten Mal Karnevalveranstaltung mit E. Wiegand als Präsident. Teilnahme der Turner an den Gau-Geräte-Meisterschaften in Bissendorf, Turnvergleichskampf mit TKJ Sarstedt, Kreis-Kinder-Turnfest in Ehlershausen.

1963
Die Hauptversammlung wählte den gleichen Vorstand. Wiedergründung einer Schwimmabteilung durch Otto Lesemann und gleichzeitige Teilnahme an Kreistitelkämpfen und der Bezirksmeisterschaft. Gegenbesuch in Erkrath zum Turnvergleichskampf. Ausrichtung eines Gau-Kindertreffens in Sehnde und Teilnahme am Deutschen Turnfest in Essen.

1964
Die Jahreshauptversammlung wählte H. Brandt zum 1. Vorsitzenden und Hartrmut Tyll zum 2. Vorsitzenden, H. Götz zum Kassenwart und E. Wolter zum Schriftführer. Diese Funktionen wurden auf Grund neuer Vorschriften ins Vereinsregister beim Amtsgericht eingetragen. Der Verein bestand jetzt 70 Jahre. Aus diesem Anlass wurde eine Festschrift erstellt und folgende Veranstaltungen durchgeführt: Kreis-Sportfest, Fausball-Turnier, Kreismeisterschaften für Erwachsene im Schwimmen, Leichtathletik mit Staffellauf „Quer durch Sehnde“, Turnen und Festumzug mit anschließendem „Großen Festabend“. Teilnahme der Schwimmer an Kreis- und Bezirksmeisterschaften sowie den Landes-Bestenkämpfen für „Vereine ohne Winterbad“ (VOW) in Delmenhorst, wo Hannelore Brudnoch den 1. Platz über 100 Meter Rücken der Damen belegte.

1965
Eine außerordentliche Mitgliederversammlung beschloss eine Beitragserhöhung für Erwachsene von DM 1,00 auf DM 1,50 monatlich. Der Jahresbeitrag der Passiven erhöhte sich von DM 3,00 auf DM 5,00. In der Karnevalveranstaltung trat mit Uwe Nieswandt und Irene Grote erstmals ein Prinzenpaar auf. Schwimmwettkämpfe mit den Sehnder Schulen wurden von Otto Lesemann und U. Nieswandt organisiert. Teilnahme des TVE am Landesturnfest in Osnabrück. Unter Leitung von E. Wiegand und Herbert Dessau wurde ein Kreis-Schüler-Sportfest durchgeführt. Beteiligung des TVE u.a. beim Kinderturnfest in Dolgen, Meisterschaften des Kreises Burgdorf im Schwimmen. Rundenwettkampf der Turner in der Turn- und Festhalle Sehnde. Unter Leitung von Herbert Dessau und Ulrich Schulz wurden damals jährlich die Vereinsmeisterschaften der Leichtathleten und der Staffellauf „Quer durch Sehnde“ durchgeführt. Beim 60-jährigen Bestehen des Sehnder Bergmannvereins „Glück Auf Friedrichshall“ war der TVE mit seinem Spielmannszug zu Gast.

1966
Der geschäftsführende Vorstand wurde wiedergewählt. Im Waldbad kamen die Kreisjugendmeisterschaften im Schwimmen zur Durchführung. Teilnahme des TVE am Kreis-Turn- und Sportfest in Burgdorf. Ferner besuchte eine Abordnung des TVE die Sehnder Feuerwehr zu ihrem 80-jährigen Bestehen. Im Spielmannszug wirkten erstmalig auch Mädchen mit.

1967
Die Mitgliederzahl war inzwischen auf ca. 400 angestiegen. Der geschäftsführende Vorstand setzte sich wie folgt zusammen: 1. Vorsitzender H. Brandt, 2. Vorsitzender H. Tyll, 1. Kassenwart H. Götz, 1. Schriftführer H. Nötel. Teilnahme des TVE an den Rundenwettkämpfen im Turnen beim TK Hannover unter der Leitung von Walter Brause. Ausrichtung der Bezirkmeisterschaften im Schwimmen und Turmspringen im Sehnder Waldbad. 80 Abnahmen für das Sportabzeichen. Schwimmen wurde jetzt zum Ganzjahressport, da der TVE erstmals regelmäßig eine Trainingszeit im neuen Anderter Hallenbad bekam.

1968
Neue Beiträge werden in der Jahreshauptversammlung beschlossen:
Familienbeitrag 4,00 DM monatlich
1. Erwachsener 2,50 DM monatlich
2. Erwachsener 1,50 DM monatlich
Jugendliche 15-18 Jahre 1,50 DM monatlich
1. Kind bis 15 Jahre 1,00 DM monatlich
2. Kind und folgende 0,50 DM monatlich
Passive Mitglieder 1,00 DM monatlich
Dem Ehrenrat gehörten an: Fr. Winnefeld sen., R. Schmidt, Fr. Lampe, K. Oelkers, L. Stiltz und K. Meyer. Anlässlich des 75-jährigen Bestehens des Vereins wurden zahlreiche Veranstaltungen durchgeführt: Großes Sportfest im fahnengeschmückten Stadion mit Sternmarsch von vier Spielmannzügen, Schwimmfest, Schauturnen, Faustaballturnier, Staffellauf „Quer durch Sehnde“ und Festabend. Eine Festschrift zu diesem Anlass wurde von H. Brandt, H. Götz, H. Nötel, E. Wiegand, Gerd Weber und H. Tyll ausgearbeitet. In der Schwimmabteilung befand sich eine Wasserballmannschaft im Aufbau. Aus Mangel an qualifizierten und freiwilligen Übungsleitern wurde deren Tätigkeit erstmals in Höhe von 3,00 DM – 4,00 DM vergütet.

1970
Nach 18-jähriger ehrenamtlicher Tätigkeit trat H. Götz als Kassenwart zurück. Ihm folgte Wilhelm Büscher nach. H. Nötel wurde Oberturnwart. Er übernahm dieses Amt von E. Wiegand nach dessen 15-jähriger erfolgreichen Tätigkeit. Neuer Schriftführer wurde Bruno Tobies. Willi Wetzel nahm an den Landesmeisterschaften im Marathonlauf teil. Mit 15 Mitgliedern beteiligte sich der TVE am Landesturnfest in Lüneburg. Der Spielmannzug trat erstmals mit blauen Jacken und grauen Hosen bzw. Röcken auf und hatte 27 Einsätze. Teilnahme des TVE an der Einweihung des neuen Schießstandes der Schützengesellschaft und beim 50-jährigen Jubiläum des SuS Sehnde. In der Beitragszahlung wurde das Lastschriftverfahren eingeführt. Erstmals nahm eine Wasserballmannschaft am Punktspielbetrieb des Kreises teil.

1971
Die Mitgliederzahl war nunmehr auf 609 angestiegen. Willi Wetzel startete mit großem Erfolg bei den Niedersächsischen und Deutschen Meisterschaften im Marathonlauf; er war außerdem Inhaber aller Kreisrekorde ab 5000 Meter und aufwärts. Am 3. April verstarb unerwartet der 1. Vorsitzende Horst Brandt. Zehn Jahre lenkte er erfolgreich die Geschicke des TVE. Mit dem Tod des langjährigen Ehrenvorsitzenden Friedrich Winnefeld sen. hatte der Verein einen weiteren schweren Verlust zu beklagen. In einer außerordentlichen Mitgliederversammlung wurde Hartmut Tyll zum 1. Vorsitzenden, Turnbruder Karl Meyer zum Vorsitzenden des Ehrenrates gewählt. An sportlichen Höhepunkten waren zu verzeichnen: Kreismeisterschaften im Faustball (Ausrichter TVE Sehnde), Aktivitäten der Schwimmabteilung innerhalb und außerhalb von Sehnde und 1. Volkswandertag des TVE. Erstmalig nahmen sechs Mitglieder des Spielmannszuges an Wochenendkursen an der Bundesmusikschule in Alt-Gandersheim unter Leitung von Wilfried Hartmann teil.

1972
Die Hauptversammlung wählte H. Tyll zum 1. Vorsitzenden, Günter Müller zum 2. Vorsitzenden, Wilhelm Büscher zum 1. Kassenwart, Bruno Tobies zum Schriftführer und Heinz Nötel zum Ober-Turn- und Sportwart. Am Ende der Versammlung wurde ein Film über das Vereinsleben vorgeführt, der von Bernd Kuhlmann, H. Nötel und Werner Baumeister gedreht und vertont worden war (Leider ist dieses wertvolle Dokument, vermutlich bei einem späteren Einbruch im TVE-Heim, verlorengegangen). Der Verein zählte 747 Mitglieder. Durch Fertigstellung der neuen Sporthalle in der Feldstraße wurde es möglich, zwei neue Abteilungen zu gründen: 1. Handball unter Gerd Weber und 2.Judo unter Guido Paris. Erstmalige Teilnahme von zwei Wasserballmannschaften (Herren und Jugend) an der Punktspielrunde des Bezirkes Lüneburg, wobei sämtliche Begegnungen der Winterrunde in Winsen/Luhe stattfanden. Einen vierten Platz über 100 Meter Freistil erreichte der 13jährige Michael Schulz bei den Landes-Schülermeisterschaften der Schwimmer in Hildesheim. Die Vereinssatzung wurde neu verfasst. Beim Stiftungsfest konnte das 800. Mitglied begrüßt werden.

1973
Eine erstmals geschaffene „Jugendordnung“ (Bernd Kuhlmann) wurde mit der geänderten Satzung in der Hauptversammlung bestätigt. Erste Kontaktaufnahmen zwischen TVE, Gemeinde Sehnde und Kali-Chemie bezüglich eines Geländes für ein geplantes Vereinsheim. Das angebotene Gelände der Kali-Chemie an der Teichstraße konnte wegen einer zweijährigen Kündigungsfrist nicht akzeptiert werden. Das von der Gemeinde Sehnde in Aussicht gestellte Baugrundstück an der Waldstraße fand dagegen die Zustimmung im Verein. Daraufhin wurde ein Bauausschuß gebildet. Ihm gehören an: August Peinecke, H. Nötel, W. Brause, Gerhard Lohmeier, W. Büscher, G. Huke, H. Tyll und B. Tobies. In einer außerordentlichen Mitgliederversammlung am 21. November wurde der Bau des Vereinsheimes genehmigt. Außerdem wurden folgende Vereinsbeiträge beschlossen:

Familienbeitrag 10,00 DM
Einzelmitglieder über 18 Jahre: 6,00 DM
Einzelmitglieder Jugendliche 16-18 Jahre 4,00 DM
Kinder bis 15 Jahre 2,50 DM
Passive Mitglieder 3,00 DM
Abteilungsbeitrag Judo bis 15 Jahre 8,00 DM
Abteilungsbeitrag Judo ab 16 Jahre 12,00 DM

Wegen des starken Zuschauerandrangs beim Schauturnen im Vorjahr wurden in diesem Jahr zwei Veranstaltungen durchgeführt. Teilnahme am „Deutschen Turnfest“ in Stuttgart. Unter anderem starteten die Schwimmer bei den Bezirks-Meisterschaften in Munster und die Wasserballer bei einem großen Turnier in Winsen an der Luhe. Jugend-Wasserballspieler Helmut Brause reiste mit der Landesauswahl zu Spielen nach Frankreich und in die Niederlande. Viele Aktivitäten bei den Leichtathleten (Hans-Dieter Holzky) und bei der Sportabzeichenabnahme (H. Dessau). Der Spielmannszug zeigte bei 36 Auftritten sein Können. Unter anderem erstmalig beim Schützenausmarsch in Hannover.

1974
Der bisherige Schriftführer B. Tobies trat wegen des Umzuges zurück. Sein Nachfolger wurde Walter Hahn. Bei den Gaumeisterschaften im Geräteturnen in Burgdorf belegten unsere Turner den 1.Platz. Zur Siegermannschaft gehören: Walter Bank, Walter Brause, Gerd Krüger, Sigmund Mahler, Günter Müller, Heinrich Herbing. Diese Turner waren jahrelang ein Aushängeschild des Vereins. Sichtbare Erfolge der Handballmannschaften 1. Herren, A- und C-Jugend waren unter G. Weber zu verzeichnen. Der starke Zulauf zum Sportbetrieb in beiden Turnhallen führte zum Aufnahmestopp in einigen Abteilungen. Beim Volkssporttag mit Sternmarsch der Spielmannszüge wurden 600 Essen aus der Gulaschkanone ausgegeben. In der Judoabteilung unter G. Paris stellen sich erste Erfolge ein: Ein Kreismeister, ein 2. Platz und acht 3. Ränge. Zum 80jährigen Bestehen des TVE wurde ein großer Kommersabend mit Turn- und Tanzvorführungen veranstaltet. Der „Sportring Sehnde“ wurde gegründet, der eine Dachorganisation aller sporttreibenden Vereine der Gesamtgemeinde ist. Kommissarische Leitung: H. Tyll, H. Nötel und Walter Hahn.
Die Mitgliederzahl des TVE beträgt 1018 Personen.

1975
In der Hauptversammlung wurde das Wahlrecht auf 16 Jahre heruntergesetzt. Unter dem Motto „3 tolle Tage im TVE“ fand Karneval erstmals am Freitag und Sonnabend sowie am Sonntag für Kinder statt. Im Judo und Handball wurden erstmals Trainertätigkeiten vergütet. Nach der Gründung einer Tanzgruppe für Mädchen und „Turnen für Ehepaare“ wurde durch Maike v. Renesse nun auch „Turnen für Mutter und Kind“ eingeführt. Abordnungen unseres Vereins waren beim 75jährigen Jubiläum des MTV Rethmar und beim 70jährigen Bestehen des Bergmannsvereins „Glück Auf“ Sehnde. Die Jugend-Wasserballmannschaft spielte in der höchsten Liga des Bezirkes Hannover. Die Damen-Gymnastik wurde in zwei Gruppen geteilt. Leitung: Gudrun Wiebe. Der Spielmannszug bildete mit seinen 30 Aktiven eine guten Klangkörper. Leitung: W. Hartmann und Rainer Großkopf. Der erste Spatenstich für den Bau des Vereinsheimes erfolgte am 17. August, das Richtfest fand am 28.November statt.
Mitgliederstand: 1056

1976
In der Jahreshauptversammlung wird der bisherige Vorstand und der „Gesamtsportwart“ H. Nötel wiedergewählt. Zwecks Beschaffung einheitlicher Kleidung für den Spielmannszug organisierte der TVE ein Gemeinschaftskonzert in der Festhalle. Beteiligt waren die Gesangvereine „Liedertafel“ und „Volkschor“, die Werkskapelle Friedrichshall und unser Spielmannszug. Diese Veranstaltung bedeutete zugleich den Abschied von der Festhalle. Ihr Abriß erfolgte kurz danach. Einen Volkssporttag mit einer Wanderung und Belustigungen aller Art führte der TVE durch. Die Handballabteilung bestand inzwischen aus zwei Herren- und drei Jugendmannschaften. Der Sportabzeichenwettbewerb unter H. Dessau, H.-D. Holzky und Walter Tilgner verzeichnete 165 Abnahmen. Nach Bildung einer Interessengemeinschaft Tennis auf Initiative von Frau Schwetje und Frau Winkenbach und einer Abstimmungsversammlung über den Vereinsanschluß zum SuS oder TVE, wurde am 20. Oktober in einer außerordentlichen Mitgliederversammlung die Abteilung Tennis im TVE gegründet. Abteilungsleiter: Dr. Klaus-Henning Schwetje, Stellvertreter: Gerd Winkenbach, Kassenwart: Jürgen Wattenberg, Schriftführer: Walter Treder, Sportwart: Wolfgang Jackstein und Jugendwart: Axel Bertram.
Mitgliederzahl im TVE: 1110

1977
Am 14. April wurde die erste Vorstandssitzung im neuen Vereinsheim durchgeführt. Die inoffizielle Einweihung fand am 16. April mit einem Essen für die Helfer statt. Zum 23. April wurden Gäste aus der Öffentlichkeit eingeladen. Am Nachmittag war „Haus der offenen Tür“ mit Tombola aus dem Erlös der Bausteinaktion. Seit Jahren werden vom Wanderwart Fritz Finck hervorragende Himmelfahrtstouren organisiert, die diesjährige ging nach Hahnenklee mit Wanderung zur Granetalsperre (zwei Busse). Im Handball traten zwei Herren-, eine Damen- und vier Jugendmannschaften auf (G. Weber). Die Damengymnastik unter Gudrun Wiebe verzeichnete 60 Teilnehmerinnen. Unsere Judoka nahmen an Bezirkswettkämpfen teil (G. Paris). Die Abteilung Schwimmen/Wasserball unter U. Nieswandt litt unter den Bedingungen des kalten Wassers im unbeheizten Sehnder „Wald- und Kaltbad“. Erstmals „Sportleraustausch“ mit der französischen Stadt Vanves: Eine Mannschaft Handball und Judo wurden empfangen und beherbergt Ab 10. September konnte auf den ersten vier Tennisplätzen gespielt werden, am 1. Oktober erfolgte die Einweihung der Sporthalle an der Waldstraße. Die Inbetriebnahme des Vereinsheimes, der vier Tennisplätze und der Sporthalle waren wichtige „Meilensteine“ für das Vereinsleben.
Mitgliederzahl: 1317

1978
In der Hauptversammlung trat W. Hahn aus beruflichen Gründen als Schriftführer zurück, gewählt wurde Dieter Dessau. Durch Inbetriebnahme der Sporthalle konnte der TVE seine Aktivitäten erweitern. Es wurde angeboten: Faustball (Lothar Müller), Gymnastik (G. Wiebe), Handball (G. Weber), Judo (G. Paris), Leichtathletik (H.-D. Holzky), Schwimmen/Wasserball (U. Nieswandt), Spielmannszug (W. Hartmann), Sportabzeichen (H. Dessau), Sonderturnen (M.v. Renesse), Turnen (W. Brause), Tennis (Dr. K.-H. Schwetje) und Wandern (Hans-Erich Schefter und W. Hahn). Hauptsportwart war H. Nötel. Nach langjähriger, sehr erfolgreiche Tätigkeit trat Jaques Kok als Jugendleiter ab, gewählt wurde Klaus Ciernioch. Ein gebrauchter VW-Bus wurde angeschafft. Großes Schauturnen in der Sporthalle (ca. 330 Aktive). Beim „Deutschen Turnfest“ in Hannover war unser Spielmannszug häufig im Einsatz. 25 Mitglieder haben bei Wahlwettkämpfen teilgenommen und zum Teil sehr gute Plätze belegt. (unter 452 Aktiven den 19. Platz für G. Wiebe und den 21. Platz für Christa Erdboris). Auch beim Festumzug und bei der Abschlussfeier war der TVE mit Spielmannszug und einer großen Abordnung vertreten. Durch einen 12:6 Finalsieg über Freie Schwimmer Hannover II gewannen die TVE-Herren in Hannover den Wasserball-Kreispokal. Gründung der Gruppe: Seniorengymnastik durch G. Wiebe.
Mitgliederzahl: 1379

1979
In der Hauptversammlung wurden der geschäftsführende Vorstand und der Hauptsportleiter wiedergewählt. Als Abteilungsleiter traten zurück: G. Weber (Handball), Neuwahl Bernd Kämpfer; G. Paris (Judo), Neuwahl: Lutz Ebeling. Bei einem Gewitterregen am 4. Juni brach das Dach der Sporthalle (ca. 50 qm) ein. Rund 60 Kinder befanden sich in der Halle. Die Aufmerksamkeit der Kinder und die schnelle Reaktion vom Übungsleiter Ralf Marotzke verhinderten ein Unglück. Die Abteilung Tennis plante den Bau eines eigenen Vereinsheimes (mit Sanitär-, Umkleide- und Aufenthaltsraum). Aufstieg der Wasserballmannschaft in die 2. Bundesliga. Die Judoka steigen in die Bezirksklasse auf. Die Mitgliederzahl war auf 1295 zurückgegangen, bedingt durch den Ausfall der Sporthalle. Der Sportbetrieb konnte nur durch Einbeziehung der Turnhalle in Rethmar, stark eingeschränkt, aufrechterhalten werden.

1980
In der Hauptversammlung gab es Umbesetzungen im geschäftsführenden Vorstand: Der bisherige 2. Vorsitzende G. Müller (seit zehn Jahren) trat zurück und übernahm die Leitung der Abteilung Turnen. Der amtierende Schriftführer D. Dessau wurde sein Nachfolger und Walter Hahn als Schriftführer gewählt. G. Weber stand wieder an der Spitze der Handballabteilung. Mit der Reparatur der Sporthalle konnte diese nach rund einem Jahr wieder benutzt werden. Nach der Grundsteinlegung am 3. Mai fand das Richtfest für das Tennisheim am 30. August statt. Aufstieg der 1. Herrenmannschaft Tennis in die Bezirksliga. Gründung einer Tanzsportabteilung durch Hiltraut und Johannes Wluka (Übungsleiter Wolfgang Ahrend und Elke Gernowski). Bildung einer Startgemeinschaft Schwimmen mit dem Lehrter SV, die unter der Bezeichnung „SG Lehrte/Sehnde“ ab 1. Januar 1981 startet. Renovierung der Gaststätte „Zur Erholung“, unseres Gründungs- und ehemaligen Vereinslokals.

1981
In diesem Jahr konnten weitere Gründungen vollzogen werden: Eine zweite Gruppe Tanzen und Rhythmische Sportgymnastik (Renate Holzbrecher). Am 30.Mai Einweihung des Tennisheimes, Bewirtschaftung Fritz und Waltraud Hilke. Beide haben ihre Aufgaben bis zu ihrem Rücktritt 1990 in bewundernswerter Weise erfüllt. Ab Januar starteten nun die Schwimmer in der Startgemeinschaft Lehrte/Sehnde.

1982
Nach 10jähriger Tätigkeit als Hauptsportwart trat H. Nötel zurück. Durch seine präzisen Ausarbeitungen und Leitung aller Sportveranstaltungen, sowie seine exakte Bauleitung am Vereinsheim, hat sich H. Nötel um den Verein verdient gemacht. Seine Funktion wird durch einen neu gegründeten Sportausschuß ausgeübt (G. Wiebe, M. Kiehn, G. Weber). Als Jugendleiter trat K. Ciernioch zurück. Nachfolger wurden Andreas und Regina Niesel. Nach dem Tod von Karl Meyer wird Gerhard Huke zum Vorsitzenden des Ehrenrates gewählt. Werner Baumeister legte sein Amt als Pressewart nieder. Neuer Pressewart: Wolfgang Heckel. In Ermangelung eines Festsaales wurde im Schulforum Karneval gefeiert. Unter Vorbereitung des bewährten Festausschusses (Irmgard Krampe, Heinrich Helmer, Gerd Schiweck) und zahlreichen Helferinnen und Helfern war diese Veranstaltung ein großer Erfolg. Der neue Festsaal „Glück Auf“ wurde durch den Ball unserer Handballabteilung anlässlich ihres zehnjährigen Bestehens eingeweiht. Die A-Jugend der Handballer stieg in die Bezirksklasse auf. Ein weiterer Aufstieg war beim Tennis zu verzeichnen: Der „Gemischten“ Mannschaft gelang der Sprung in die Verbandsklasse. Sieben Damen aus der Gymnastikabteilung vertreten mit anderen die Farben der Bundesrepublik Deutschland bei der Gymnastrada in Zürich. Übernahme der Geschäftsstelle im Vereinheim durch Eleonore Stalgies. Am Himmelsfahrtstag starteten 102 Personen unter Leitung von F. Finck zum Wandern in den Vogler. 203 Teilnehmer beim Sportabzeichen bedeuteten einen neuen Rekord.

1983
Die Mitgliedererfassung erfolgte nun per EDV-Verfahren bei der Kreissparkasse Hannover. Gleichzeitig trat ab 1. Juli eine neue Beitragsregelung und –erhebung in Kraft. Der Jahresbeitrag betrug jetzt: Erwachsene: 84,00 DM, Familienbeitrag: 180,00 DM, Jugendliche und Kinder: 48,00 DM, Passive: 48,00 DM

Die Vereinssatzung wurde von G. Weber, D. Dessau, W. Hartmann und G. Winkenbach überarbeitet. Erstes Turnier der neugegründeten Baskettballabteilung unter Leitung von Rüdiger Bischoff und Frank Goslar. Beim Tennis stieg die 1. Herrenmannschaft in die Verbandsliga auf. Am Trendelkamp wurde das neue Stadion eingeweiht. Teilnahme des TVE am Deutschen Turnfest in Frankfurt/M. mit 52 Aktiven inklusive Spielmannszug. Erstmals kam ein Vergleichsschwimmen im Lehrter Freibad zur Durchführung, das seitdem ein fester Bestandteil im alljährlichen Terminkalender der Schwimmabteilung geworden ist.

1984
In der Hauptversammlung trat W. Hahn als Schriftführer zurück, als Nachfolger wurde Eva Hildebrand gewählt. Dieses Jahr steht im Zeichen des 90jährigen Bestehens des TVE. In einer Sportwoche vom 7. bis 15. September zeigten alle Abeilungen einen Querschnitt ihres Könnens. Höhepunkte waren: der Kommersabend, Sternmarsch der Spielmannszüge vom Rathaus zum Spielfest im Stadion und der abschließende große Festball im „Glück Auf“. Außerdem erschien aus diesem Anlaß eine Festschrift. Federführend waren Eva und Friedrich Hildebrand sowie Hartmut Tyll. Bei der Sportlerehrung durch die Gemeinde Sehnde wurde die 1. Herrenmannschaft Tennis für ihren Aufstieg in die Landesliga ausgezeichnet. Ergänzung des Tennisheims durch den Anbau eines Geräteraumes (Gerd Kybelka) sowie eine Küchenerweiterung (Wolfgang Grote). Die Erfassung des Mitgliederbestandes durch EDV schloß die bisherige Mehrfachregistrierung aus. Dies ergab somit einen korrekten Mitgliederbestand von nunmehr 1100.

1985
Der seit 1969 amtierende 1. Kassenwart W. Büscher legte aus gesundheitlichen Gründen sein Amt nieder. Nachfolger: 1. Kassenwart: W. Grote, 2. Kassenwart: Sigbert Rochmann. Aus dem gleichen Grund gab Wolfgang Heckel seinen Posten als Pressewart ab. Nachfolger: Dieter Beschnidt. Bernd Kuhlmann wurde kommissarischer Nachfolger für den zurückgetretenen Abteilungsleiter G. Müller beim Turnen. Erheblicher Rückgang der Teilnehmer am Karneval und am Stiftungsfest. Ein Grund war die Auflösung der „Sehnder Spatzen“. Diese Gruppe war ca. 15 Jahre ein Höhepunkt im Sehnder Karneval. Der TVE beteiligt sich beim Landesturnfest in Salzgitter und am 111jährigen Bestehen des Lehrter SV. Die Judoabteilung war auf 108 Mitglieder angestiegen. In der Gruppe der Vereine von 1100 – 1500 Mitgliedern errang der TVE den 1. Platz im Sportabzeichenwettbewerb mit 183 Abnahmen (H. Dessau, H.-D. Holzky). Die Schwimmer mussten ihr Sommertraining im Lehrter Hallenband und im Arpker Freibad durchführen, da das Freibad der Nachbarstadt neu gebaut wurde. Auch mit dem alljährlichen Vergleichsschwimmen mussten die Wassersportler nach Arpke ausweichen, wo man dafür aber die Damen-Bundesligamannschaft des SV Nienhagen als Teilnehmer begrüßen konnte.
Mitgliederzahl: 1197

1986
Mit viel Mühe, Fleiß und großem Geschick restaurierte das Ehepaar Elfriede und Fritz Finck unsere Traditionsfahne. Das Stiftungsfest wurde in „TVE-Ball“ umbenannt und war vom Festausschuß (Dietmar Bank, R. Marotzke, G. Schiweck, Dr. K.-H. Schwetje) sehr gut vorbereitet. Die Besucherzahl stieg wieder auf 150. Durch Vermittlung unseres Rechtsberaters und Mitbegründers der Tennisabteilung, Gerd Winkenbach, wurde dem TVE eine großzügige Schenkung von einem ca. 2000 qm großen Grundstück zuteil. Damit konnte die Tennisanlage auf sieben Plätze erweitert werden. Unter Leitung von Wolfgang und Renate Korth stellte der TVE wiederum die stärkste auswärtige Gruppe beim City-Lauf in Hannover. Als Anerkennung wurde ein schwerer Zinnteller überreicht. Sportliche Höhepunkte des Jahres waren: Kreismeistertitel im Judo durch Dirk Rönsch, zehnjähriges Bestehen der Tennisabteilung in Verbindung mit einer abwechslungsreichen Sportwoche. Bei der Sportlerehrung wurden Gudrun Wiebe für besondere Verdienste, Herbert Dessau für die 25. Wiederholung des Sportabzeichens und Jo Wedig für seine Leistungen beim Tennis von der Gemeinde ausgezeichnet. Eine große Ehrung wurde H.-D. Holzky während einer Gesamtvorstandssitzung zuteil: Der Kreisfachwart verlieh ihm die „Silberne Ehrennadel“ des Deutschen Leichtathletikverbandes. Nur noch 33 Teilnehmer trafen sich zur Himmelfahrtswanderung. Diese Aktivität wurde deshalb vorläufig eingestellt. Als Ersatz boten Hans Erich Schefter und Walter Hahn regelmäßige monatliche Sonntagswanderungen, bzw. Stadtbesichtigungen an. In diesem Jahr hatten wir den Verlust zweier verdienter Mitglieder zu beklagen: Wilhelm Büscher (57 Jahre) war zehn Jahre Spielwart Faustball und von 1969 bis 1985 Kassenwart, und Alfred Guß (61 Jahre) war zehn Jahre Stabführer, Ausbilder und Mitbegründer des Spielmannszuges.
Mitgliederzahl: 1252

1987
Die von der Handballabteilung durchgeführte Karnevalveranstaltung war ein voller Erfolg. Das Schauturnen begeisterte 420 Zuschauer. Am „Deutschen Turnfest“ in Berlin nahmen 27 Erwachsene und 25 Jugendliche inklusive Spielmannszug teil. Diese brachten eine kleine Eiche als Erinnerungsstück mit. Sie wurde am 13. Juni auf der Drösewiese vom 1. und 2. Vorsitzenden eingepflanzt. Die Judokas feierten ihr 15 jähriges Bestehen mit mehreren Veranstaltungen. Die großartige und bewundernswerte Regie führte das Ehepaar Arthur und Roswitha Horn. A. Horn hatte gleichzeitig die Prüfung zum 1. DAN erfolgreich abgelegt und ist damit nach G. Paris der 2. Schwarzgurtträger im TVE. In Laatzen gewannen die Schwimmer der SG Lehrte/Sehnde bei den Kreis-Bereichswettkämpfen Hannover Ost erstmals die Mannschaftswertung. Bei der Kinderweihnachtsfeier war die Rückkehr des bewährten Jugendleiters A. Niesel spürbar. Zahlreiche Helferinnern und Helfer mit ihren Gruppen unterstützten das Programm. Nach zehnjährigem Bestehen wurde das Vereinsheim renoviert.
Mitgliederzahl: 1276

1988
In der Hauptversammlung am 21. Februar im Saal „Glück Auf“ trat Hartmut Tyll nach 17 Jahren als 1. Vorsitzender zurück. Als Nachfolger wurde der bisherige Abteilungsleiter Handball, Gerd Weber, gewählt. Nach dreijähriger Tätigkeit als 1. Kassenwart, verbunden mit vielerlei Hilfen bei Umbauten am Vereins- und Tennisheim trat Wolfgang Grote ebenfalls zurück. Sein Amt wurde von Siegbert Rochmann übernommen. 2. Kassenwart: Klaus Schulz. Ein Mietvertrag mit der Fa. Hoppe in der Mittelstraße zwecks Einführung eines „Treffs der Turnerjugend“ (TTT) auf Initiative des überaus rührigen Jugendleiters A. Niesel wird abgeschlossen. Beim Tennis stiegen die 1. Herrenmannschaft in die Verbandsklasse und die 1. Jungsenioren in die Bezirksliga auf. Bei der Sportlerehrung der Gemeinde Sehnde wurden M.v. Renesse und A. Horn ausgezeichnet. Sieger beim Hilke-Tennispokalturnier wurde Dr. Gerhard Schroeder, Fraktionsvorsitzender der SPD im Landtag, seit 1990 Ministerpräsident von Niedersachsen. D. Beschnidt und R. Marotzke gründeten die „Handballminis“. Ihren ersten Auftritt hatten sie beim Schauturnen vor über 300 Zuschauern. Die Leitung hatten G. Wiebe, Bettina Rust und W. Brause. Das Turnfest Hannover-Land Bereich Ost wurde in Sehnde durchgeführt. 1300 Teilnehmer waren in den Turnhallen, Außenanlagen am Trendelkamp und im Waldstadion aktiv. Mit einem großen Fest und zahlreichen prominenten Gästen fand die Einweihung des 6. und 7. Tennisplatzes statt. Ihr 25jähriges Bestehen feierte die Schwimmabteilung mit einem großen Vergleichsschwimmen in Lehrte und einem Wasserballpokalturnier im Sehnder Waldbad, sowie einem Treffen der Ehemaligen. Sie wird seit 19 Jahren von Uwe Nieswandt mit großem Idealismus und Opferbereitschaft geleitet. Für ihre hervorragenden Verdienste verlieh der Sportkreisvorsitzende Paul Jäschke unserer Gudrun Wiebe die goldene Ehrennadel des Sportkreises. 20 Neuzugänge verzeichnete der Spielmannszug. Nach überaus erfolgreicher Tätigkeit trat Andreas Dessau aus beruflichen Gründen als Stabführer zurück. Christian Sander übernahm die Leitung und Ausbildung, Manager ist Karl Oelkers. H.E. Schefter war mit seinen Wanderern an zehn Sonntagen unterwegs.
Mitgliederzahl: 1294

1989
Nach über 20jähriger Tätigkeit als Sozialwart trat F. Lücke zurück. Bedauerlicherweise musste E. Hildebrand das Amt der Schriftführerin aus gesundheitlichen Gründen aufgeben. Die Posten blieben unbesetzt. Das Vereinsheim erhielt zwei zusätzliche Fenster, Sitznischen und einen Anbau. Mit der Einweihung einer neuen Turnhalle in der Breiten Straße wurde es möglich, Wirbelsäulen-Gymnastik anzubieten. Beim „Ersten großen Gemeindeschauturnen“ war der TVE maßgebend beteiligt Die Seniorengruppe unter G. Wiebe konnte auf 10 Jahre, der Spielmannszug auf 30 Jahre aktives Wirken zurückblicken. Chr. Sander bestand die Prüfung als Stabführer in Alt-Gandersheim und wurde ins Bundesorchester des DTB aufgenommen. Christopher Treder errang den Titel eines Bezirksmeisters im Tennis. Aufstieg der 1. Herren im Handball in die Bezirksklasse. Beteiligung des TVE am Umzug anlässlich der 250-Jahrfeier der Heiligen Kreuzkirche. Das Stiftungsfest des Vereins stand unter dem Motto „40 Jahre TVE nach dem Krieg“. Umfangreiches Bildmaterial wurde von den Abteilungen zusammengetragen und im Forum des Festsaales „Glück Auf“ ausgestellt. Im Sportabzeichen-Wettbewerb der Leichtathleten unter Dieter Möller wurden jährlich ca. 150 – 180 Abnahmen verzeichnet. Die Gruppe „Lauftreff“ unter Wolfgang und Renate Korth stellte beim City-Lauf in Hannover mit 107 Teilnehmern die stärkste Mannschaft der auswärtigen Vereine. Uwe Nieswandt wurde vom Schwimmverband Niedersachsen und dem Sportkreis jeweils mit der silbernen Ehrennadel ausgezeichnet. Zusätzlich erhielt die Schwimmabteilung das silberne Ehrenwappen des Verbandes. Im Vereinsheim in der Waldstraße vollzog sich ein Wechsel in der Bewirtschaftung.
Mitgliederzahl: 1332

1990
In der Hauptversammlung bemängelte der 1. Vorsitzende G. Weber Fehler in der EDV-Verwaltung. Sein besonderer Dank galt Frau Stalgies, da sie zusätzlich die Aufgaben der Schriftführerin übernommen hatte. Er schlug den Einsatz des KSK-Vereinssystems für PC`s „Verein 2000“ vor. Das Beitragsaufkommen lag inzwischen bei ca. 150.000,00 DM. Acht verdiente Sportler wurden zu Ehrenmitgliedern und Hartmut Tyll zum Ehrenvorsitzenden ernannt. Zehn Jahre bestanden die Tanzabteilung (Christa Müller) und der Lauftreff (Ehepaar Korth). Diese Gruppe erzielte beim „Real-Lauf“ in Hannover mit 150 Personen den Teilnehmerrekord. Zum zehnten Mal wurde das Hallensportfest der Leichtathletikabteilung unter H.-D. Holzky veranstaltet. Bei der Sportlerehrung der Gemeinde Sehnde wurden Siegmund Hegeholz (mehrfacher Weltmeister im Behindertensport), H.-D. Holzky, Kurt Philippi, Claas-Tido Gellermann sowie die Jung-Seniorinnen-Mannschaft im Tennis und die 1.Herrenmannschaft im Handball für ihre Aufstiege geehrt. Teilnahme des TVE am „Deutschen Turnfest“ in Bochum und Dortmund. Die komplette Schwimmelite des Landkreises war im Lehrter Hallenbad bei den Kreis-Staffelmeisterschaften am Start, die von der SG Lehrte/Sehnde ausgerichtet wurden. Gleich sechs Kreis-Jahrgangsmeistertitel im Schwimmen erkämpfte sich das neunjährige Nachwuchstalent Constanze Gellermann im Laufe des Jahres. Beginn der Umbauarbeiten im Tennisheim. Dem Vereinswirt an der Waldstraße musste wegen ausbleibender Pachtzahlungen gekündigt werden. Daraufhin wurde vom 1. Vorsitzenden der Verkauf des Heimes an die Gemeinde Sehnde zwecks Einrichtung eines Kindergartens erwogen. In einer außerordentlichen Mitgliederversammlung am 2. Oktober wurde der Verkauf abgelehnt, zumal sich mit Dietmar Bank ein neuer Pächter beworben hatte. Mehrere Bedingungen und Auflagen mussten erfüllt werden. Ein neu gegründeter Bau- und Verwaltungsausschuß übernahm die Verwaltung des Heimes bis zur Verpachtung an Dietmar Bank am 1. April 1991. Umbauten im Toilettenbereich und die Anlage eines Biergartens sind vorgesehen.
Mitgliederzahl: 1325

1991
Fünf Tage nach der Jahreshauptversammlung legte der 1. Vorsitzende Gerd Weber in einer Vorstandssitzung sein Amt aus persönlichen Gründen nieder. Der 2. Vorsitzende Dieter Dessau übernahm dieses Amt kommissarisch. Zahlreiche sportliche Ereignisse und Erfolge sind zu verzeichnen: Turnen und Gymnastikschau unter G. Wiebe. Im Handball wurde die männliche A-Jugend unter Helmut Brause Kreismeister und stieg in die Bezirksliga auf. Die männliche E-Jugend (D. Beschnidt) war nach 1990 erneut Kreismeister in der Feldsaison. Der Handballkreis Hannover zeichnete den TVE Sehnde für die beste Jugendarbeit aus.
In der Abteilung Tennis gab es fünf Aufstiege:
Herren in die Verbandsliga
Jungsenioren in die Verbandsliga
Senioren AK 1 in die 1. Bezirksliga
Senioren AK 2 in die Verbandsliga
Jungseniorinnen II in die Bezirksliga.

Bei den Leichtathleten wurde Helene Lange Kreismeisterin (AK W 50) im Kugelstoßen. Kurt Philippi Kreis- und Landesmeister im Weitsprung. H.-D. Holzky Bezirksvizemeister im Hammerwerfen. Marc Raphael (13 Jahre) Bezirksjugendmeister im Hammerwerfen. Im Sportabzeichenwettbewerb gab es mit rund 150 Abnahmen das gleiche Ergebnis wie im Vorjahr. Der Lauftreff unter W. Korth wies weiterhin steigende Tendenz auf. Gestiegene Leistungs- und Personalstärke ermöglichte die erstmalige Teilnahme des Damen-Schwimmteams am „Deutschen Mannschaftswettbewerb im Schwimmen“ (DMS) in der 2. Bezirksliga. Jugendleiter A. Niesel konnte mit seinen Helferinnen und Helfern wieder zahlreiche Aktivitäten aufweisen: u.a. Unterstützung beim Oktober- und Weihnachtsmarkt in der Gemeinde. Durchführung der Weihnachtsfeier im Forum Die Tennisabteilung hat die Erweiterung ihres Heimes fortgesetzt. Einige Arbeiten wurden an Firmen vergeben. Dennoch haben die Mitglieder hervorragende Eigenleistungen erbracht. Seit dem 22. März erfolgt die Bewirtschaftung des Vereinsheims an der Waldstraße durch Dietmar Bank. Einige Bedingungen, z.B. Anlegung eines Biergartens mit Durchgang aus dem Sitzungszimmer und Umbau der Herrentoiletten, wurden vom Heimausschuß mit einigen Helfern erfüllt. Der Vorderzaun wurde von der Seniorengymnastikabteilung gestrichen. Für die Geschäftsstelle beschaffte der Verein eine neue Schreibmaschine und ein Kopiergerät.
Mitgliederzahl: 1390

1992
Der kommissarische Vorsitzende Dieter Dessau wurde in der Hauptversammlung zum 1. Vorsitzenden gewählt. In seinem Rückblick auf das Geschäftsjahr dankte er A. Niesel für seine gute Jugendarbeit. Auf sportlichem Sektor waren folgende Leistungen zu erwähnen: H.-D. Holzky wurde in seiner Klasse Kreismeister im Hammerwerfen. Marc Raphael in verschiedenen Disziplinen viermal Kreis- und zweimal Bezirksmeister. Ferner belegte er mit 36,90 Metern im Hammerwerfen den 4. Platz bei den Landesmeisterschaften der Schüler. Claus-Frisco Gellermann wurde Bezirksjahrgangsmeister im 200 Meter Rückenschwimmen und errang den 4. Platz über 100 Meter Rücken und den 5. Platz über 200 Meter Schmetterling bei den Landesjahrgangsmeisterschaften in Hannover. Claas-Tido Gellermann gewann mit der Mannschaft von Hellas Hildesheim in Berlin den Titel des Deutschen Meisters der A-Jugend im Wasserball. Die Handball E-Jugend mit ihrem Trainer D. Beschnidt wurde Kreis-Pokalsieger, Kreismeister von 27 teilnehmenden Mannschaften und Bezirksmeister. Alle Genannten wurden bei der Sportlerehrung durch die Gemeinde Sehnde geehrt. Die Handballabteilung feierte ihr 20jähriges Bestehen mit zahlreichen Aktivitäten. Unter anderem war die Bundesligamannschaft des THW Kiel zu Gast. W. und R. Korth schafften es wiederum, mit ihrem Lauftreff als zahlenmäßig stärkster Verein beim City-Lauf in Hannover anzutreten. Die 126 Teilnehmer erhielten zum siebtenmal einen Zinnteller als Ehrenpreis und zum viertenmal einen Warengutschein über DM 1.000,00. Zwei Mannschaften der Tennisabteilung stiegen in der Sommersaison auf. In der Hallensaison kämpfte die 1. Herren um den Aufstieg in die Landesliga. Der Spielmannszug unter Leitung von Chr. Sander errang beim 11. Landestreffen der NTB-Züge in Lingen den1. Rang mit Belobigung. Von Wolfgang Struß als 1. Vorsitzenden und Walter Treder als technischem Berater wurde der „Förderverein für Jugend- und Nachwuchsspieler Sehnde e.V.“ gegründet. Es wird viermal im Jahr die Informationsschrift „Knapp aus“ herausgegeben. Hierin werden in erster Linie Aktivitäten der Tennisabteilung mitgeteilt. Sie steht aber auch anderen Sparten zur Verfügung. Mit finanzieller Unterstützung der Gemeinde Sehnde hat die Leichtathletikabteilung auf dem Sportplatz am „Trendelkamp“ ein schmuckes Holzhäuschen als Unterstand in Eigenleistung erstellt. Fachkundiger Helfer und Berater war Gerd Schiweck. In einer kleinen Feierstunde wurden langjährige und verdiente Mitglieder geehrt. Fritz Finck, Helmut Götz, Gerhard Huke und Heinz Nötel wurden zu Ehrenmitgliedern ernannt. Die Schwimmer veranstalteten im Lehrter Hallenband einen hochkarätigen Klubvergleichskampf mit dem Partnerverein SC Meppen Emsland und SV Arpke. Am Start befanden sich dort u.a. Jugendeuropameister Oliver Lampe und die Norddeutsche Meisterin Jutta Brunklaas. Zusätzlich richteten die Schwimmer auch die Kreis-Seniorenmeisterschaften in der Schwimmhalle in Lehrte aus. Der Einsatz von 5 PC`s verhalf zu einem schnellen und reibungslosen Ablauf bei der Organisation. Der vierte Platz in der Kreiswertung war auch sportlich ein voller Erfolg. Der neue Computer für die Mitgliederverwaltung ist mit dem Programm „Verein 2000“ der Kreissparkasse Hannover ausgestattet und wird nun zum Einzug der Beiträge 1993 erstmalig eingesetzt.
Mitgliederzahl: 1405

1993
Dieses Jahr stand hauptsächlich im Zeichen der Vorbereitungen zum Jubiläum. Unter der Leitung von Manfred Werther tagte der Festausschuß einmal im Monat und war bei einigen Aktionen schon jetzt erfolgreich. Am Stand des TVE beim Weihnachtsmarkt waren fast alle Abteilungen tätig und konnten die ersten Werbe-T-Shirts verkaufen. Ein besonderes Erlebnis, hauptsächlich für unsere Kleinen, war wieder die Weihnachtsfeier im Forum. Sie stand unter der Leitung von Andreas Niesel, unterstützt von Meike v. Renesse und Klaus Schulz. Auch im sportlichen Bereich sind Erfolge nicht ausgeblieben. Bei Einzelleistungen zeichneten sich Marc Raphael im Hammer- und Diskuswerfen, Constanze, Claus-Friso und Claas-Tido Gellermann im Schwimmen und Wasserball besonders aus. Seit längerer Zeit warteten auch die Judoka wieder mit guten Plazierungen auf. So erreichten Hedda Alke, Marc-Oliver Lingies und Jürgen Haase hervorragende und gute Plätze bei Gauwettkämpfen in Bramsche. Nach dem Erwerb seiner Übungsleiterlizens hat Lutz Ebeling das Training mit neuen Ideen und Elan bereichert, die ersten Erfolge haben es bewiesen. Einen Wechsel gab es in der Abteilungsleitung. Nach Lars Friedrich hat Helge Bartelt den Vorsitz vielversprechend übernommen. Mannschaftserfolge: Handball: Weibliche D-Jugend sind Kreismeister und Kreispokalsieger und 2. der Bezirksmeisterschaften. Schwimmen: Bei den Deutschen Mannschaftsmeisterschaften stieg die Damen- und Herrenmannschaft in die 1. Bezirksliga auf. Tennis: Die Juniorinnen A wurden Kreispokalsieger, die 1. Herrenmannschaft stieg in der Wintersaison in die Landesliga auf, die 1. Jungseniorenmannschaft in der Besetzung: Hans-Peter Blees, Lothar Schrader, Jürgen Kaula, Peter Schlüter und Dieter Platte schaffte den Aufstieg in die Oberliga und ist damit die am höchsten spielende Mannschaft des TVE. Der 1. Herren im Handball war es nicht möglich, sich in der Bezirksliga zu behaupten. Einige der Einzelsportler und Mannschaften wurden bei der Sportlerehrung durch die Gemeinde Sehnde ausgezeichnet, siehe „Sportler des Jahres“. Nach langjähriger verdienstvoller Mitarbeit traten aus weiteren Abteilungsvorständen zurück: Leichtathletik: Hans-Dieter Holzky (nach über 20 Jahren), Nachfolger: Michael Rust. Tennis: Dr. Klaus-Henning Schwetje (seit der Gründung 1976), Nachfolger Wolfgang Jackstein. Hier gab es kurzfristig eine Änderung in der Position des Stellvertreters, Maren Brandt trat zurück, Nachfolger Uwe Hähnchen. Turnen: Meike v. Renesse (seit mehr als 20 Jahren), Nachfolgerin: Gudrun Kunz, Stellvertreterin: Beate Reineke, Beratung: Walter Brause. Alle Zurückgetretenen haben den Werdegang des Vereins entscheidend mitgeprägt. Neben Lutz Ebeling haben weitere vier Übungsleiter ihre Lizens erworben: Cornelia Raphael, Michael Rust (Leichtathletik), Christian Sander (Stabführer im Spielmannszug), Gudrun Kunz (Turnen). Bei der Seniorengymnastik hat Irma Knoop zur Unterstützung des Ehepaares Brix die Betreuung der Gruppe übernommen. 1993 gingen langjährige und verdienstvolle Mitglieder von uns: Peter Niesel, Elisabeth Waltz, Irmgard Schneider und die Ehrenmitglieder Ewald Mönch, Erich Schrader, Fritz Wagner als Gründer unseres jetzigen Spielmannszuges. Die Bewirtschaftung des Vereinsheimes durch Dietmar Bank, sowie die Verwaltung und Instandhaltung durch den Heimausschuß haben eindeutig bewiesen, dass der 1990 in Erwägung gezogene Verkauf ein Fehler gewesen wäre. Ein weiterer Umbau im Thekenbereich steht vor der Vollendung.
Mitgliederzahl: 1493

Das ist die Chronik bis zum 100jährigen Bestehen.
Zwei Weltkriege haben dieses Jahrhundert erschüttert, möge die Zukunft solche verhindern.

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