Deutliche Niederlage für die Erste Herren
Die Erste Herren des TVE Sehnde musste sich auswärts bei der HG ELM klar mit 24:40 (11:21) geschlagen geben. Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase riss der Faden früh: Viele Fehler und fehlender Zugriff in der Abwehr sowie Abschlussschwierigkeiten im Angriff ermöglichten den Gastgebern eine komfortable Halbzeitführung.
Auch nach der Pause gelang es Sehnde nicht, entscheidend zurückzukommen. Zwar zeigte die Mannschaft Kampfgeist, insgesamt war man der Körperlichkeit und der Effizienz der HG ELM jedoch deutlich unterlegen.
Am Ende steht eine verdiente, wenn auch schmerzhafte Niederlage.
Für den TVE spielten: Marius Körper und Pascal Schulz im Tor – Cedric Schulz (6/3), Björn Ole Kulisch, Florian Siepert (je 4), Kjell Bahn (3), Christian Noll, Jonah Trips, Julian Pick (je 2) und Lars Dieckmann (1).
Zwei wichtige Punkte für die 2. Herren des TVE Sehnde
Der TV E. Sehnde II setzte sich im Heimspiel deutlich mit 43:24 (22:13) gegen den MTV Obernkirchen durch.
Die Partie begann zunächst ausgeglichen, ehe Sehnde nach dem 2:2 früh die Kontrolle übernahm. Durch eine stabile Defensive und konsequent ausgespielte Angriffe konnte sich die Mannschaft bis zur Mitte der ersten Halbzeit deutlich absetzen. Zwischen der 10. und 20. Minute entstand eine klare Führung, die kontinuierlich ausgebaut wurde. Zur Halbzeit lag Sehnde mit neun Toren vorne.
Auch im zweiten Durchgang blieb das Spielgeschehen eindeutig. Sehnde hielt das Tempo hoch und nutzte sowohl das Positionsspiel als auch Gegenstoßsituationen effektiv. Der Vorsprung wuchs im weiteren Verlauf stetig an, während der Gegner nur phasenweise zu Torerfolgen kam. Besonders im letzten Viertel wurde der Abstand nochmals vergrößert.
Insgesamt zeigte Sehnde eine geschlossene Mannschaftsleistung mit hoher Trefferquote, insbesondere bei Siebenmetern. Die Defensive ließ über weite Strecken nur wenige klare Chancen zu. Das Spiel endete mit einem deutlichen Heimsieg von 43:24.
Die 2. Damen behält die beiden Punkte in Sehnde
Am Samstag stand die 2. Damen des TVE Sehnde gegen den HSG Langenhangen auf dem Spielfeld. Für beide Mannschaften ging es um etwas. Sehnde kann ohne Punktverlust noch um die Meisterschaft spielen, Langenhangen brauchte einen Sieg, um nicht abzusteigen.
Offensichtlich war der anfängliche Wille von Langenhangen nicht abzusteigen größer als der von Sehnde Meister zu werden, denn in der 15. Minute hatten die Gegner einen 5-Tore-Vorsprung rausgeholt.
Obwohl die Impulsgeberin des HSGs sofort aus dem Spielgeschehen rausgenommen wurde, entwickelten sich in der Abwehr mehrere Unstimmigkeiten und so wurde die Sehnder Verteidigung zum 6. Feldspieler der Gegner.
Gepaart mit vielen nicht verwerteten Chancen und halbherzigen Abschlüssen haten es die Sehnderinnen den Gästen aus Langenhangen anfänglich sehr leicht gemacht ins Spiel zu kommen. Aber das Blatt drehte sich als Stella Noll Feuer fing und in einer 4-Tore-Reihe hintereinander das 11:11 reinspielte. Ab jetzt war das Eis das gebrochen und Sehnde konnte sich als deutlich stärkere Mannschaft auf dem Feld positionieren. Mit einem Halbzeitstand von 17:13 ging es in die Halbzeitpause.
Die Abwehr stand besser und Sehnde konnte die herausgearbeitete Führung durchgängig ausbauen. Alle trugen ihren Beitrag bei. Ob es das saubere Abräumen von Stefanie Fechner über links außen, das schnelle Konterspiel von Chantal-Marie Kinder auf rechts außen oder das durchsetzungsstarke 1:1- Spiel von Franziska Marquard war, Langenhangens Schicksal war besiegelt. Mit 36:26 fuhr die HSG nach Hause.
Die weibliche A-Jugend sichert sich die Meisterschaft ohne Punktverlust
Was für ein Abschluss einer beeindruckenden Saison! Im letzten Saisonspiel sicherte sich die weibliche A-Jugend mit einem deutlichen 36:15-Erfolg gegen den TSV Friesen Hänigsen nicht nur zwei weitere Punkte, sondern krönte eine Saison ohne Minuspunkte mit dem verdienten Meistertitel.
Nach dem knappen Hinspiel, das im Januar erst in letzter Minute mit einem Tor entschieden werden konnte, bestand noch eine offene Rechnung. Entsprechend fokussiert und motiviert ging die Mannschaft in die Partie und zeigte von Beginn an, dass diesmal keine Zweifel aufkommen sollten. Schon früh setzte sich das Team ab und machte deutlich, dass dieser Sieg zu keinem Zeitpunkt in Gefahr geraten würde. Über ein souveränes 20:8 zur Halbzeit ließ die Mannschaft auch im zweiten Durchgang nichts mehr anbrennen und brachte den deutlichen Erfolg sicher ins Ziel.
Im Angriff überzeugte das Team mit sicheren Abschlüssen und großer Variabilität. Aus nahezu allen Positionen wurden Tore erzielt – sei es über konsequent ausgespielte Kombinationen, Tempogegenstöße, starke Eins-gegen-eins-Aktionen oder sichere Abschlüsse vom Punkt. Besonders erfreulich war, wie viele Spielerinnen sich in die Torschützenliste eintragen konnten und wie vielseitig das Angriffsspiel über die gesamte Spielzeit hinweg war.
Auch defensiv zeigte die Mannschaft noch einmal die Qualitäten, die sie über die gesamte Saison ausgezeichnet haben. Durch gute Kommunikation in der Abwehr konnten viele Angriffe früh unterbunden und immer wieder wichtige Stoppfouls gesetzt werden. Besonders gegen die beiden Kreisläuferinnen des Gegners wurde geschickt verteidigt, geschlossen zusammengearbeitet und kaum einfache Chancen zugelassen. Diese kompakte und aufmerksame Abwehrarbeit bildete erneut die Basis für das Tempospiel und den klaren Erfolg.
Klara (Tor), Amelie (11), Pauline (9), Alina (5), Mate (4), Hanna (3), Lara (2), Naike (1), Emma (1), Lucienne
Ein souveräner Sieg, ein ungeschlagener Meistertitel und ein perfekter Schlusspunkt unter eine außergewöhnliche Saison – besser hätte ein letztes Saisonspiel kaum verlaufen können. Doch trotz aller Freude war dieser Tag auch emotional. Für einige Spielerinnen war es das letzte Spiel im Jugendbereich. Mit schweren Herzen wurden Naike, Mirja und Alina in den Seniorenbereich verabschiedet – weshalb trotz des Sieges auch einige Tränen flossen. Für ihren weiteren Weg wird ihnen nur das Beste gewünscht. Ihr Einsatz für das Team bleibt in bester Erinnerung.
Ein großes Dankeschön gilt außerdem allen Unterstützern, insbesondere den Eltern sowie dem Trainerteam, die diese Saison überhaupt erst möglich gemacht haben und stets an der Seite der Mannschaft standen. Vielen Dank für den Rückhalt, die Unterstützung und dafür, dass diese Meister-Saison gemeinsam erlebt werden konnte.

